Eine chronische Bronchitis geht mit den Symptomen Husten und Auswurf einher. Tritt Atemnot hinzu, kann das ein Anzeichen für eine schwere Erkrankung sein.
Chronische Bronchitis
Bei einer Bronchitis entzündet sich die Schleimhaut in den Bronchien und bildet vermehrt Schleim. Husten und Auswurf können akut oder chronisch auftreten. Tritt Atemnot hinzu, deutet das auf eine schwere Lungenerkrankung hin.
Was ist eine Bronchitis? Und wie unterscheiden sich akute, chronische und chronisch obstruktive Bronchitis (COPD)?
Bei einer Bronchitis entzündet sich die Schleimhaut in den Bronchien. Sie führt typischerweise zu Husten, Schleimbildung und Atembeschwerden. Es wird zwischen akuter, chronischer und chronisch obstruktiver Bronchitis unterschieden.
1. Akute Bronchitis: Eine wenige Wochen dauernde Entzündung der Bronchien, die häufig im Rahmen einer Virusinfektion der Atemwege zusammen mit einer Erkältung oder Grippe in der kalten Jahreszeit auftritt. Typische Symptome sind Husten, der oft von Schleim begleitet wird, Fieber, Brustschmerzen und allgemeines Krankheitsgefühl.
2. Chronische Bronchitis: Wenn die Symptome eines ständigen produktiven Hustens und Anzeichen von Atemnot über einen Zeitraum von mindestens drei Monaten in zwei aufeinander folgenden Jahren auftreten, spricht man von einer chronischen Bronchitis.
3. Chronisch obstruktive Bronchitis (COPD): Führt zu einer dauerhaften Verengung der Atemwege und stellt eine ernsthafte Erkrankung dar, die durch einen irreversiblen Lungenfunktionsverlust gekennzeichnet ist. Zu den Symptomen der chronisch obstruktiven Bronchitis (COPD) gehören schwere Atemnot, insbesondere bei körperlicher Anstrengung, und häufig pfeifende Atemgeräusche.
Chronische Bronchitis – Symptome und Ursachen
Chronische Bronchitis ist eine Langzeiterkrankung, die durch anhaltende Entzündung und Reizung der Bronchien gekennzeichnet ist. Die Hauptsymptome sind ein produktiver Husten, der mindestens drei Monate in einem Jahr und in zwei aufeinander folgenden Jahren andauert, sowie eine erhöhte Schleimproduktion. Die Wände der Bronchien verdicken sich, es wird zu viel Schleim produziert und die Flimmerhärchen, die den Schleim normalerweise aus den Atemwegen befördern, werden geschädigt.
Ursache einer chronischen Bronchitis ist meist eine anhaltende Schadstoffbelastung der Lunge. Tabakrauch enthält eine Vielzahl von Chemikalien, die die Bronchialschleimhaut kontinuierlich schädigen und eine Entzündungsreaktion auslösen. Weitere Risikofaktoren sind Luftverschmutzung, berufliche Belastungen mit Staub und Chemikalien oder auch frühere Infektionen der Atemwege.
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Chronische Bronchitis – Diagnose und Behandlung
Für die Diagnose ist eine ausführliche Anamnese über Beschwerden, Vorerkrankungen und auch Lebensumstände wichtig. Oft werden zusätzliche Untersuchungen wie Lungenfunktionstest, Röntgen der Lunge und Untersuchung des Auswurfs (Sputum) durchgeführt. Es ist wichtig, die Krankheit frühzeitig zu erkennen, um ein Fortschreiten zu verhindern.
Medikamente wie Bronchodilatatoren, inhalative Kortikosteroide und manchmal Antibiotika können verschrieben werden, um Entzündungen zu reduzieren und die Atemwege zu öffnen. Physiotherapie, Atemtherapie, Atemtraining und Inhalationstherapie ermöglichen die Linderung von Husten und Atemnot sowie die Förderung des Schleimabflusses.
Der Verzicht auf das Rauchen, das Tragen von Schutzmasken in verschmutzter Umgebung und die Impfung gegen Grippe und Pneumokokken sind wichtige Maßnahmen.
Die Behandlung der chronischen Bronchitis richtet sich nach dem Schweregrad und den individuellen Beschwerden. Unser Ziel ist es, die Symptome zu lindern und eine Verschlimmerung der Erkrankung zu verhindern.
Chronische Bronchitis kann die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen, aber durch eine gute Behandlung und eine Änderung der Lebensgewohnheiten können die Symptome in den meisten Fällen kontrolliert und das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamt werden.
Die richtige Pflege der Atemwege kann vor akuten und chronischen Lungenerkrankungen Schutz bieten.
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Was ist eine chronische Bronchitis?
Bei einer chronischen Bronchitis treten die Symptome Husten und Auswurf dauerhaft auf. Setzt die Therapie nicht rechtzeitig ein, droht die Erkrankung fortzuschreiten.
Was ist eine Bronchitis?
Bei einer Bronchitis entzündet sich die Schleimhaut in den Bronchien. Es werden drei Arten der Bronchitis unterschieden: die akute, die chronische und die chronisch obstruktive Bronchitis.
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Diese Mittel können bei Bronchitis helfen
Zur Behandlung der akuten und chronischen Bronchitis können rezeptfreie und verschreibungspflichtige Medikamente wie Antibiotika und Kortison zum Einsatz kommen.
Welche Behandlung hilft bei Bronchitis?
Die Behandlung der Bronchitis hängt davon ab, ob sie akut oder chronisch ist. Beide Formen können durch medikamentöse und nicht-medikamentöse Therapien unterstützt werden. Wichtig ist auch die Vermeidung von Risikofaktoren wie Rauchen und Luftverschmutzung, um die Heilung zu fördern und Rückfälle zu vermeiden.
So entsteht eine chronische Bronchitis
Die chronische Bronchitis kann viele Ursachen haben – der bei weitem größte Erkrankungsfaktor ist aber mit Abstand eine bestimmte Angewohnheit.